10. Februar 2012

Dr. Gottschalks Newsletter Februar 2012

Hallo liebe Mitglieder und Gönner der BfH,

seit der letzten Wahl ist fast ein Jahr vergangen, aber es hat sich nicht wirklich in der Hofheimer Politik etwas getan, zumal es ja fast ein halbes Jahr gedauert hatte, bis sich die Parteien formiert hatten, bis man wusste, wer mit wem in Koalition gehen wird und wer vor allem außen vor bleibt.

Die Grünen sind nun doch in der Opposition und die SPD ist in Regierungsverantwortung mit der CDU, der größten Fraktion.

Nun waren die Haushaltsdebatten und es ging darum, wie das Defizit von veranschlagten knapp 9 Millionen eingedämmt werden kann.

Keine Fraktion hatte wirkliche Vorschläge, die die Hofheimer vorangebracht hätten.

Die CDU hatte keine Anträge.
Kommentar von mir: Die CDU ist in der Regierung, sie können den Haushalt nicht radikal angreifen, denn dann müssten sie sich selbst, die die Haushaltshoheit haben, da sie an der Macht sind in Hofheim, kritisieren.

Die Grünen beschwerten sich in der Haushaltsrede, dass an den 100 000 Euro für Klimaschutzmaßnahmen 20 000 eingespart werden sollten, denn dies sei die falsche Weichenstellung, sie wollten eher diesen Posten noch vergrößern und sie droschen auf die Koalition Schwarz-Rot ein, weil dadurch auch Vorderheide II, B 519 und Wochenendgebiet Wildsachsen beschlossen sind, was die Grünen auf jeden Fall verhindern wollten.
Kommentar von mir: Die Rede war ein einziges Nachtreten wegen der gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit der CDU nach der Kommunalwahl.

Die SPD hatte als Anträge nur Kinkerlitzchen, beispielsweise sollte die rote Telefonzelle in der Hauptstraße – ein Geschenk der Partnerstatt Tiverton – außer Betrieb genommen werden – 1000,-- Euro Ersparnis pro Jahr – und als öffentlicher Bücherschrank genutzt werden.
Kommentar von mir: Auch die SPD hat die Regierungsverantwortung und wird vor allem ihrer Bürgermeisterin nicht in die Haushaltssuppe spucken wollen.

Die FWG wollte die geplante neue Stadtbücherei schieben, weil dies ein großer Posten sei, der dann im Finanzhaushalt – in der Bilanz – weniger erscheinen würde, 1,9 Mio Euro weniger.
Kommentar von mir: Dann wären aber die diesjährigen knapp 9 Mio Schulden nicht weniger, denn die resultieren aus dem Ergebnishaushalt – dem Gewinn- und Verlust-Konto – und das bleibt, nur wenn man Ausgaben (Kosten) vermeiden würde (man zahlt keine 8,5 Mio für Kinderbetreuung mehr, schiebt dies alles den Eltern auch noch hin), käme man wieder in Richtung einer schwarzen Null. Aber: Das kann niemand wollen. Unser soziales Gefüge würde zusammen brechen und würde uns in die Finsternis des 19. Jahrhunderts zurücktreiben, dann wäre Bismarck ein Sozial-Revolutionär und wir…, das kann man gar nicht beschreiben, ohne ausfällig zu werden.

Die BfH hielt die Haushaltsrede, die im nächsten Abschnitt zu lesen ist. Ich habe versucht dialektisch zu argumentieren, bildhaft zu sprechen, den trocknen Haushalt lebendig zu schildern. Habe den Posten „Abschreibungen“ beleuchtet, der für eine Kommune totaler Quatsch ist, weil er nur einen Werteverzehr darstellt, der nicht Ausgaben wirksam wird, es ist ein reines Zahlenkonstrukt und mindert nicht – wie dies für einen Unternehmer von Vorteil ist, wenn er viele Abschreibungen vortragen kann – einen steuerpflichtigen Gewinn, denn eine Kommune zahlt keine Steuern (sondern Kreisumlage an den Main-Taunus-Kreis, der sich nach der Einkommenssteuer richtet), sondern bläht die Verluste auf und so haben wir 3. 366.403 Euro mehr Schulden im Haushalt, weil die Abschreibungen so hoch sind. Wenn man bedenkt, dass wir jetzt noch 7 Mio Schulden veranschlagt haben, rein rechnerisch, weil per Gewerbesteuereinnahmen man 2 Mio mehr Erträge erwarten kann auch für 2012, und zieht von den 7 Mio Euro die 3,366 Mio Euro ab, dann sind wir bei 3,5 bis 4 Mio Euro aktueller Neuverschuldung (eine Kommune und auch die Kommunalaufsicht in personam Landrat müssen Bilanzanalyse und Analyse des Ergebnishaushaltes machen!). Das ist für eine Kommune wie Hofheim zu ertragen.
Kommunen, die keine Investitionen tätigen, die die Sozialausgaben herunterschrauben, sind vesterday-men.
Zurzeit sind die Zinsen so gering wie noch nie, Kassenkredite auf 30 Jahre Laufzeit mit 1 – 2 % Verzinsung, die man nach der Hälfte noch einmal umschulden kann auf unter 1 % Verzinsung, sind machbar.
Außerdem hat die Stadt Immobilien im Werte von 172 Mio Euro (da sind zwar auch Straßen und Feldraine dabei), das heißt, der Verkehrswert vieler Immobilien ist ein Vielfaches davon, denn die wirklichen Grundstücke, die Immobilien, die vermarktungsfähig sind, können veräußert werden und so kann die diesjährige Finanzlücke geschlossen werden, sogar schwarze Zahlen können geschrieben werden.

Die FDP haute kräftig ins Kontor, die Gläubigen des Neoliberalismus, die der SPD-Bürgermeisterin Eins verpassen wollten (als Rechtsausleger einen K. O. in der ersten Runde erzielen), schlugen auch vor, die Stadtbücherei zu schieben, sie wollten das Bürgerbüro für einen Tag in der Woche schließen, nahmen so auch in Kauf, dass es zu Entlassungen im Rathaus käme.
Mein Kommentar: Die Rede strotzte von sozialer Kälte und sogar ein Westerwelle und ein Rössler hätten vor Scharm nicht am sondern unter dem Tisch gesessen, aber der Herr der FDP war in seinem Element. War mal der Slogan: Projekt 18 – gemeint waren 18 % bei den Wahlen für die Liberalen – populär, so kann man bei den Umfragen diese Zahl zwar noch finden, aber hinter dem Komma, aktuell liegen die FDPler in Hofheim bei 2,18 %, die BfH dagegen bei 8 bis 9% (und wo waren die alle bei der letzten Kommunalwahl…?).

Der Vertreter der Linkspartei forderte die Erhöhung der Gewerbesteuer, denn Hofheim lebe „in selbst gewählter Armut“.
Mein Kommentar: Wenn er marxistisch argumentiert, dann muss ihm aber auch klar sein, dass er unter dem Diktat des Kapitalismus lebt und somit mit der Gewerbesteuererhöhung erwarten muss, dass die Unternehmer, die die Gewerbesteuerzahler sind, sich umorientieren und den Standort Hofheim verlassen. Unsere Steuerzahler Nummer eins und zwei IKEA und Polar-Mohr würden sich wirklich überlegen, wohin sie ausweichen könnten, dann wären unsere Kassen aber definitiv leer. Die Dialektik des Kapitalismus sollte einem Mitglied der Linkspartei geläufig sein. Das Wirtschaftssystem kann man so nicht ruinieren, mit diesen Vorschlägen ruiniert man die ganze Kommune, vor allem die Bürgerinnen und Bürger. Dass dann aber das Proletariat auf die Straße geht, um nichts zu verlieren als seine Ketten, ist reine Theorie, in der Praxis und der Historie sind die Menschen immer nur auf die Straße gegangen, um sich der Ketten der Diktatur des Proletariats zu entledigen. Man denke an die Montagsdemos in Leipzig.

Im Großen und Ganzen kann man noch bemerken, dass FWG, FDP und Linke Stang vorgeworfen haben, sie werde ohnehin nach Wiesbaden in den Landtag als Ministerin wechseln, so sagte der Vertreter der Linkspartei, sie habe nun den – rechtswidrigen, da nicht genehmigungsfähigen Haushalt – letzten Haushalt unter ihrer Herrschaft eingebracht, noch einmal einen müsse sie vor der Kommunalaufsicht nicht mehr verantworten. Auch FWG und FDP warfen ihr vor, auf zwei Hochzeiten zu tanzen, bzw. sich schon umorientiert zu haben.
Das kann man natürlich als Parlamentarier äußern, aber dies gehört nicht in eine Haushaltsrede, sondern in eine Wahlkampfrede, die dann auch nicht umhin könnte, den politischen Gegner direkt anzugreifen und nicht sachlich zu bleiben.

Mein Fazit: Es macht irgendwie allen keinen Spaß mehr, jeder ist jedermanns Gegner und die Sachlichkeit steht in zweiter Reihe. Die größten Dogmatiker sind die Grünen, die auch fanatisch versuchen, Mehrheitsbeschlüsse nicht zu akzeptieren… aber wehe, wir würden uns dies leisten, dann wäre aber der Marzipanzeigefinder der großen Dame der Grünen aus Wildsachsen gegen uns gerichtet.

Haushaltsrede 2012 der Fraktion der BfH am 01. 02. 2012 





Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Vater,
meine Herren, meine Damen!


Könnte man durch den Hofheimer Haushalt 2012 wie durch ein großes Gebäude gehen, so hätte man einen schweren Gang, an jeder Tür würde ein Schild kleben, das ein Produkt benennt, das dotiert wäre, und auf dem Weg durch die endlosen Flure und Stockwerke wäre auf den zahlreichen Stufen immer nur ein einziges Wort mit roter Schrift und manches Mal auch in dezentem Weiß geschrieben: SPAREN!
Und je länger man in dem Gebäude sich aufhielte, desto stärker würde man hin und her gerissen werden zwischen den Notwendigkeiten für die Bürger und dem Spar-Appell.

Wenn wir dann im Dachgeschoss angelangt wären und uns das Gebälk anschauten, dann würden wir sehen, dass manche Sparren des Neoliberalismus angeschimmelt sind, dass wir handeln müssen, und zwar nicht nach dem Credo des Neoliberalismus, alles seinen Gang gehen zu lassen, denn so Rudolf Dressler, der Sozialexperte der SPD, bei seiner Abschiedsrede im Deutschen Bundestag: „… das Denkmuster, wonach eine höhere Macht schon alles richtet, wenn der Staat sich nur heraushält“ seit Thomas von Aquin eine Jahrhunderte lange Tradition, im 19. Jahrhundert die „invisible hand“, sollte nicht dass Non plus Ultra sein, denn das Zeitalter des Thomasius „nennen wir Mittelalter“, und das ist definitiv vorbei, sollte es zumindest sein. 
Somit ist hier der Appell an den Staat gerichtet, im Namen der sozialen Gerechtigkeit sich einzumischen.
Brechen wir diese Worte auf die kommunale Ebene herunter, dann bedeutet dies, dass wir uns sehr stark einmischen sollen.
Sind die Stufen, auf denen „Sparen“ steht, ein neues Credo?
Hat der Neoliberalismus alles zu Produkten gemacht, so auch die Bildung und Betreuung unserer Kinder, die als Letzte in seine Krallen geraten sind und sich auch als eine der letzten daraus befreien werden, dann wird es Zeit die richtigen Zeichen der Zeit zu erkennen, laut Prof. Dr. Olaf Radtke hat „die Götterdämmerung des Neoliberalismus .. begonnen.“
Wenn wir über dem großen Gebäude „Haushalt“ die Götterdämmerung erahnen, dann muss sich ein jeder Hofheimer fragen, was dies für uns Hofheimer bedeutet oder bedeuten könnte.

Das Gebäude „Haushalt“ zu betreten, ist eine Herausforderung, denn auch in den einzelnen Stockwerken leuchten Lampen auf, die auf die Diskrepanz von Investitionsplan und Planungen, von sozialen Leistungen und hohem kulturellem Niveau einerseits und dem Appell zum Sparen andererseits hinweisen.

Kurz über den Keynesianismus nachgedacht, ihn für gut befunden, und doch mit der kommunalen Umsetzung nicht weiter gekommen, müssen wir uns klar werden, wollen wir ein Credo des Sparens über alle anderen Imperative stellen?

Alle Investitionen, die auf unserer Liste stehen, müssen geprüft werden, denn sie verursachen Zinsen, wenn wir Kredite dafür aufnehmen, die nachfolgenden Haushalte werden belastet, dann wird auch noch im Ergebnishaushalt, im Gewinn- und Verlust-Konto der Posten „Abschreibungen“ immer größer. Müssen wir also „sparen“ und das heißt „verzichten“?
Die sozialen Leistungen, unser Augapfel, den wir hüten müssen, käme auf den Prüfstand. Aber wer den Augapfel verletzt, sieht anschließend nicht mehr klar, macht lieber die Augen zu. Das kann und darf nicht geschehen.
Wollten wir nicht ein lebenswertes Hofheim haben? Können wir das mit dem Credo des blindwütigen Sparens erhalten?

Und dann entdecken wir im obersten Stockwerke des Gebäudes „Haushalt“ noch einen Schaukasten, in den die Bürger ihre Vorschläge, Ideen und Gedanken ausgehängt haben. Jemand könnte folgendes Gedicht ausgehängt haben:
Kommt uns das nicht bekannt vor?

„Wahrlich, ich lebe in finsteren Zeiten!
  Das arglose Wort ist töricht.
  Eine glatte Stirn deutet auf Unempfindlichkeit hin.
  Der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht
  empfangen“

Ja, richtig, das ist von Bert Brecht: „An die Nachgeborenen“.

Dies müsste uns dann wach rütteln und wir müssten klare Linien ziehen.

Und wir müssen klare Linien ziehen.
So müssen die Anregungen der Bürger oberste Priorität haben. Die Wallauer brauchen eine neue Ländcheshalle, der TV 1860 braucht seine neue Halle, beides ist, hoffentlich, auf einem guten Weg.
Die Stadtverordnetenversammlung hat den Neubau der Stadtbücherei und des Stadtarchivs beschlossen, ein Wettbewerb für Architekten war ausgeschrieben und wurde durchgeführt. Hofheim braucht eine neue Stadtbücherei, das stand eigentlich außer Frage. Auf den letzten Metern den Hofheimern, vor allem auch den Kindern und Jugendlichen, für die das Medium Buch und die neuen Medien wichtig sind, weil sie an die Literatur und das Lesen herangeführt werden sollen, alles zum Fehlstart zu erklären und es in die Zukunft vertagen, das bedeutet, dass wir das Risiko möglicher Baukostenexplosionen und Zinssteigerungen eingehen und dann den Sankt Nimmerleinstag ansteuern. Das Projekt ist notwendig für Hofheim und sollte von keinen hoch gehaltenen Schildern, auf denen „Sparen um jeden Preis“ steht, aufgehalten werden.

Die zukünftigen Haushalte sollen Bürgerhaushalte sein. Das Miteinander der Hofheimer würde nicht nur gestärkt, sondern es kämen endlich Bürger zu Wort und könnten offiziell in direkten Diskurs mit ihren gewählten Vertretern und der Verwaltung Hofheims treten.
Wenn wir in Hofheim das Projekt „Bürgerhaushalt“ realisieren, dann ist dies gelebte Demokratie, auf die wir stolz sein können.

Aber dann ist das „Sparen“ natürlich nicht vom Tisch.
Durch mehr Einnahmen, d. h. Steuererhöhungen, den Haushalt zu sanieren, ist ein Gedanke, der Hinkefüße hat. Denn Unternehmer  sind Arbeitsgeber, sie sind Orte, an denen die Jugendlichen Lehrstellen bekommen, sie sind Pluspunkte für Hofheims Infrastruktur. Aber die Steuerschraube anzuziehen hat eine negative Dialektik, denn wenn eine Firma sich überlegen muss, ob sie weiterhin ausbildet oder sogar Leute entlassen muss, weil die Kosten zu stark steigen, dann kann dies nur von Nachteil sein, wenn die Firma sich dann umorientiert und den Standort Hofheim verlässt, dann sind die Hofheimer Bürger betroffen. Steuererhöhungen können also nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Letztendlich wäre weniger in der Stadtkasse als jemals zuvor dies der Fall war.

Will man die Konten und die Bilanz verbessern, ohne zu sparen, heißt das, man muss an den Verkauf von Stadt eigenen Grundstücken denken. Es muss nicht gleich das Tafelsilber sein, aber besser zu vermarktende Grundstücke als die Fehlinvestition vor zehn Jahren „Güterhalle“ haben wir alle mal. Eine eigene Immobilie vermarkten, um eine notwendige Investition tätigen zu können, ist das älteste Prinzip der Marktwirtschaft.

Im Finanzhaushalt sparen, um vor allem den Ergebnishaushalt nicht aufzublähen, ist eine Maxime, die uns nicht geißeln sollte.
Wenn wir uns den Posten der Abschreibungen ansehen, dann muss uns auffallen, dass dies Kosten sind, die zwar für einen Unternehmer von Vorteil sind, weil sie den steuerpflichtigen Gewinn mindern, aber bei einer Kommune trifft dies nicht zu.
Unsere Kreisumlage wird nicht bemessen an Gewinn nach Steuern. Wir schreiben Anlagegüter, GWGs, Immobilien, etc. ab, das bringt die Doppik mit sich, hier ist sie kein Segen, hier ist sie Belastung ohne Vorteile für die Finanzlage zu bringen.

Mit 3.366.403,-- Euro schlagen die Abschreibungen im Haushalt 2012 zu Buche.
Bilanzanalyse und Analyse des Gewinn- und Verlust-Kontos sind hier angesagt. Nach stillen Reserven ist zu suchen bei bilanzierten Immobilien beispielsweise und im Ergebnishaushalt ist der Posten „Abschreibungen“ nicht als Kostenfaktor im klassischen Sinne zu definieren, es handelt sich zwar um Werteverzehr, aber diese Kosten werden nicht als Ausgaben wirksam.

Wir sollten uns immer fragen, was tut Hofheim und seinen Bürgern gut und nicht, was tut um jeden Preis dem Haushalt gut. Es ist kein Füllhorn, was wir über Hofheim ausgießen, es sind Notwendigkeiten, die für die Zukunft Hofheims wichtig sind, denn wenn wir in der Gegenwart nicht die Grundsteine für die Zukunft legen, dann werden wir eine düstere Zukunft haben.
„Wahrlich, ich lebe in finsteren Zeiten…“.
Die Serviceleistungen des Bürgerbüros abzubauen, wäre ein Schritt in die Vergangenheit und eine Bürger feindliche Maßnahmen.

Bei Kulturprojekten auf die Bremse zu treten, würde bedeuten, dass wir kulturell stagnieren und dadurch kulturell verarmen. Eine Stelenmeile gibt Hofheim ein Gesicht, das sich vor der Kunst verneigt und sie nicht verjagt. Es sei mir erlaubt, einmal die Worte, die über der Philosophie der Stadt Darmstadt stehen, auf Hofheim bezogen abgewandelt zu zitieren:
In Hofheim leben die Künste.
In Hofheim lebt Kultur, sie muss weiter leben, wenn eine Generation einmal versäumt, Kultur schaffend zu sein, dann geht dieser Kommune der Charme verloren und eine Kommune ohne Charme ist eine Kommune, deren Seele fehlt.

Die BfH vertraut auf die Haushalte, die zukünftig Bürgerhaushalte sind, denn dann werden die Notwendigkeiten für alle Bürger, Kinder und Jugendlichen, Vereine, für Kunst und Kultur etc. nicht hinten angestellt und ein gemeinsames Arbeiten an Sparmaßnahmen wird keinen Rückschritt für Hofheim bedeuten.

Der Haushalt sollte für die Bürger da sein und kein Schreckgespenst, das in Hofheim umgeht.


Die Fraktion der BfH stimmt dem Haushalt zu.


20. November 2011

Ein Antrag, der vom Parlament nicht zu schätzen gewusst wurde.

Am 02. 11. 2011 stellte die BfH einen Antrag zum Thema „’Glück’ als Schulfach in Hofheims Schulen“ einzuführen.
Wir sind als Stadt zwar nicht der Schulträger, aber dieses innovative Fach würde nicht in den Zuständigkeitsbereich weder des Kultusministeriums noch des staatlichen Schulamtes fallen, sondern könnte von den Schulen selbst entschieden werden.
Der Magistrat der Stadt Hofheim sollte die Schulen informieren, dass es dieses Fach gibt und sollte den Pionier, Herrn Ernst Fritz-Schubert, Schulleiter in Heidelberg, einladen, der bereits 2007 in seiner Schule dieses Fach eingeführt hat und auch zwei Bücher zum Thema geschrieben hat.
Außerdem sollte mit dem Amt für „Jugend, Kultur und Sport“ gesprochen werden wegen der Gelder für die Ausbildung der Lehrkräfte in diesem Fach.

Nun waren die Reaktionen unterschiedlich auf dieses Thema. Die SPD und FWG ritten darauf herum, dass die Stadt Hofheim nicht der Schulträger sei, was ja für dieses neue Fach unrelevant ist (Argumente s. o.), zeigten sich auch beratungsresistent und wollten von ihrem falschen Argument nicht abweichen, die Grünen schwiegen, - hatten sich aber informiert und mit dem Thema auseinander gesetzt, wie am Rande der Sitzung zu erfahren war – aber die CDU zeigte offen, dass sie das Thema lächerlich fand, der Fraktionsvorsitzende witzelte, er sei schon glücklich, wenn er jetzt ein Schnitzel haben könnte, alle lagen über dem Tisch vor Lachen inklusive des Magistrats, der dem „hohen Hause“ somit eine lange Nase machte und sich um gutes Benehmen nicht scheren wollte. Der Vertreter der Linkspartei meinte, das Fach „Glück“ sei für die Gymnasiasten, für die Hauptschüler müsse es heißen „Pech gehabt“, diese Verballhornung zeigt deutlich, dass auch er sich nicht mit dem Inhalt des Faches auseinandergesetzt hatte, denn er hätte merken müssen, dass es gerade für Haupt- und Realschüler von Wichtigkeit ist, dieses Fach angeboten zu bekommen, denn hier geht es um die Möglichkeit, in der Lebenssituation aus dem ständigen Frust die Situation in positives Denken zu verwandeln, Glück ist, eine schwierige Situation gemeistert zu haben, laut Fritz-Schubert.

Herr Oberstudiendirektor Ernst Fritz-Schubert leitet ein Wirtschaftsgymnasium in Heidelberg, die Willy Hellpach Schule, und hält in ganz Deutschland Vorträge zum Thema „Glück in der Schule als Fach“, er hat immer positives feed back. In seinen Vorträgen sind immer interessierte Zuhörer, die BfH hatte leider teilweise ignorante Stadtverordnete als Zuhörer und darüber hinaus welche, die auch vor rüpelhaftem Benehmen nicht zurück schreckten.

Worum es Herrn Fritz-Schubert geht, zeigt folgender Text, den die BfH von ihm persönlich erhalten hat. Petra Gottschalk hat auch mit ihm persönlich gesprochen.

Förderkonzept Glück
Ausgezeichnet im Land der Ideen 2008 und von der Carl Bosch Stiftung im Jahre 2011

Immer wieder beschäftigt man sich in Deutschland mit sogenannten Problemkindern. Ich meine damit diejenigen, die überfordert, verängstigt und gestresst sind oder als so genannte  „Verhaltensoriginelle“ die Schulen unsicher machen. Mit dem Begriff “bildungsferne Schicht“ werden Kinder sogar in Sippenhaftung genommen. Kinder mit „Hintergrund“, sei es aus Migrantenfamilien mit Eingliederungsproblemen und/oder aus sozial schwachen Verhältnissen, haben bei uns im Grunde weder eine Chance auf einen freudvollen und erfolgreichen Schulbesuch noch auf ein gelingendes Berufsleben. Das ist sehr schade, denn bei genauerer Betrachtung könnten sie durch ihre oftmals unerkannten Stärken einen wichtigen Beitrag  für ein gutes und wertschöpfendes Miteinander und somit für die Gesellschaft leisten. Wie schafft man es aber, aus Verlierern Bildungsgewinner zu machen?  Sicherlich nicht mit Drohungen und Appellen, sondern vielmehr durch ein Schulsystem, das die traditionellen Bildungsinhalte durch  Lernziele wie seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden ergänzt, und zwar für alle. Wir müssen den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre eigenen, familiären und kulturellen Stärken zu entdecken. Sie unterstützen, einen Sinn im Leben und im Lernen zu entdecken, Ziele zu formulieren und ihren Platz in der Gemeinschaft herauszufinden. Erst wenn sie sich selbst verantwortlich bestimmen und den Erfolg ihrer Bemühungen verspüren, sind die notwendigen Voraussetzungen für lebenslanges Lernen geschaffen.

Vor gut vier Jahren haben wir deshalb an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg unser schulisches Leitziel „physische und psychische Gesundheit für Lehrer und Schüler“ durch die Einführung eines neuen Faches außerhalb des traditionellen Fächerkanons umzusetzen versucht. Wir haben das neue Schulfach „Glück“ genannt, weil der Wortursprung „gelucken“ oder „gelungen“ auf das verweist, was wir im Sinn haben, nämlich die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben aufzuzeigen. Neben dem Aspekt der puren Lebenskompetenz, also sein Leben zu bewältigen, soll es vor allem auch Lebensfreude beinhalten, die schließlich nicht nur die Voraussetzung für das erfolgreiche Lernen ist, sondern auf lange Sicht auch der seelischen und körperlichen Gesundheit.

In der anschließenden Evaluation der Unterrichtsergebnisse eines Jahres konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die teilnehmenden Schüler sich nicht nur wohler als die der Kontrollgruppe fühlten, die Schulgemeinschaft wertvoller einschätzten als ihre anderen Mitschüler, sondern vor allem auch mehr Lebenssinn für sich empfanden. Diese Ergebnisse haben uns ermutigt, die Inhalte und Methoden auf weitere Schulen und andere Bereiche zu übertragen. Seit 2010 wird das Schulfach Glück in über 100 Schulen Deutschlands und Österreichs in nahezu allen Schularten und Alterstufen unterrichtet.
Es lag nahe, auch andere Anwendungsgebiete für den Glücksunterricht außerhalb der Schule, beispielsweise im Sport und  Gesundheitsbereich zu finden. Seit zwei Jahren kommen deshalb die jungen Fußballer der TSG 1899 Hoffenheim in den Genuss des Glückskonzeptes. Daneben gibt es mittlerweile eine Reihe sozialer bzw. gesundheitsorientierter Institutionen wie Rehakliniken und Kinderheime, die versuchen, die Konzeption in ihren Einrichtungen umzusetzen. Gleichzeitig haben wir begonnen, Qualifizierungskurse für LehrerInnen anzubieten. Auf der Basis systemischer Pädagogik, verbunden mit Elementen aus der Theaterpädagogik, der Bewegungspädagogik und mentalen Trainingsmethoden erfahren und erleben die Teilnehmer die Vielfalt des Faches, seiner Didaktik und Methodik.

Im kommenden Schuljahr wird das 2009 gegründete Fritz-Schubert-Institut zur Persönlichkeitsentwicklung, gemeinnützige GmbH, mit der Stadt Heidelberg einen Pilotversuch starten, um die Persönlichkeit junger Kindergarten- und Grundschulkinder zu stärken. Dazu werden ab September 2011 ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen aus Heidelberg in 12 Modulen innerhalb eines Jahres mit der Didaktik und Methodik des von uns entwickelten Konzeptes vertraut gemacht.

OStD.  Ernst Fritz-Schubert
Dipl.rer.pol. – syst. Therapeut
          

4. April 2011

Danke an unsere Wählerinnen und Wähler!


Ein herzliches Dankeschön an unsere Wählerinnen und Wähler!

Die Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“ hat sich bei der Wahl behauptet  und zieht mit zwei Sitzen wieder ins Stadtparlament.
4,0 Prozent brachten die BfH auf Rang 5 unter den 7 Parteien bzw. Wählergemeinschaften im Stadtparlament.

Wir versprechen, dass wir uns getreu unserem Motto Wir hören Ihnen zu, auch nach der Wahl!, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern und uns bemühen werden, dass Probleme und Anregungen der Bürger per Antrag bzw.  Anfrage in den parlamentarischen Geschäftsgang gelangen, um dort diskutiert und einvernehmlichen Lösungen zugeführt werden.

Basisdemokratie ist unsere Maxime, nach der wir stets handeln werden: Wir wollen immer Rücksprache mit den Bürgerinnen und Bürgern halten.

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, ob er arm oder reich ist, ob er Deutscher ist oder aus einem anderen Land der Erde stammt. Die Menschen in Hofheim und allen seinen Stadtteilen werden immer im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen.

Kinder und Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderungen, die in Hofheim leben, können jederzeit zu uns kommen und ihre Anliegen vorbringen.

Wir werden uns nach Kräften bemühen, dem Vertrauen, das uns jetzt erneut entgegen gebracht wurde, jederzeit gerecht zu werden.
Für konstruktive Kritik sind wir immer offen. Sprechen Sie uns an!

3. Februar 2011

Wahlprogramm 2011 - Ortsbeiräte und Stadtverordnetenversammlung


Unsere Themen:
Wir unterstützen tatkräftig die drei Beiräte: Den Seniorenbeirat, den Behindertenbeirat und den Ausländerbeirat.
Wir unterstützen alle Vereine, denn in den Vereinen wird ehrenamtlich das Zusammenleben der Hofheimer gefördert, es wird Integrationsarbeit geleistet; die Hofheimer Vereine, natürlich auch die der Hofheimer Stadtteile, sind ein Spiegel des Gesellschaftslebens und der kulturellen Leistung Hofheims.
Wir nehmen das Stadtleitbild ernst.
Immer werden wir uns für die wohnungsnahe Grundversorgung in den Stadtteilen einsetzen: In Wildsachsen, dass der Dorfladen erhalten bleibt, in Lorsbach, dass der Rewe Nahkauf bestehen bleibt, in Langenhain, dass der Laden erhalten bleibt, in Diedenbergen, dass der Laden weiter bestehen kann. Diese Läden sind ein Stück Stadtkultur und dürfen nicht verschwinden. Gleiches gilt für Wallau.
 Wir unterstützen das Projekt „Die Soziale Stadt“, denn dadurch wird das positive Miteinander der Hofheimer gefördert.
Wir unterstützen die Hofheimer Stadtkultur, den Kunstverein, alle Hofheimer Künstler und diejenigen, die ehrenamtlich dafür sorgen, dass Hofheim eine Kulturstadt sein kann.
Alle Heimat- und Geschichtsvereine können, sollten sie politische Hilfe brauchen, auf unser offenes Ohr zählen.

Haushaltsplanung und Finanzierung
Auch Hofheim hat in den letzten Jahren deutlich über seine Verhältnisse gelebt und ist nun hoch verschuldet. Die Umsetzung noch weitere Prestigebauten zu Lasten der Finanzierungsmöglichkeit von Kinderbetreuung, Seniorenarbeit oder soziokulturellen Einrichtungen sind mit uns nicht zu machen.
Wir machen uns stark für eine seriöse Haushaltsplanung. Die vorhandenen Geldmittel wollen wir mit Blick auf die sozialen und beruflichen Bedürfnisse der Hofheimer Menschen investieren. Denn fördern ist die Basis von fordern.
Die jüngst beschlossenen Maßnahmen zum Schuld-Zinsmanagement der Hofheimer Finanzen, kurz „swap“ oder auch Zinswetten genannt, tragen wir nicht mit. Wir wollen die Rücknahme dieses verhängnisvollen Beschlusses herbeiführen.
Dieses Instrument ist höchst unseriös und hat bereits viele Kommunen in große Finanznöte getrieben. „Am Ende gewinnt immer die Bank- nicht der Bürger .“



Themen in den  Stadtteilen und in Hofheim, für die wir uns einsetzen:
Wildsachsen:
Erhalt des Dorfladens
Schnelles DSL für Wildsachsen
Klärung der Problematik/ Verbesserung der Verkehrssituation auf der Durchgangsstraße „Alt Wildsachsen“
Einvernehmliche Lösung für „Junghainzehecken“
Langenhain:
Das „Jagdhaus“ muss weiterhin renoviert werden.
Die Bürger, die in der AG Dorferneuerung ehrenamtlich gearbeitet haben, müssen gehört werden - mehr als bisher geschehen!
Der ÖPNV von und nach Langenhain muss optimiert werden
Zügige Einführung „schnelles DSL“
Diedenbergen:
Der Kunstrasenplatz muss schnell realisiert werden
Mit dem TV Diedenbergen werden wir sprechen, dass die bald anstehende Erneuerung des Vertrages mit dem Mobilfunkbetreiber nicht durchgeführt wird
Marxheim:
Die Marxheimer sollen die Trauerhalle erhalten, die bautechnisch und energetisch zukunftsweisend ist,
an ihrem Kulturzentrum sollte niemand mehr „sägen“
Der Klaraplatz muss als Projekt immer im Blickpunkt bleiben!
Wallau:
Die Ländcheshalle muss so schnell es geht neu gebaut werden, ein adäquater Ersatz muss schnellstens geschaffen werden, keine Verzögerungen mehr
Lorsbach:
Der behindertengerechte Bahnhofszugang muss unter allen Umständen realisiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und Behindertenbeauftragten der Stadt Hofheim muss in den Diskurs mit der Bahn getreten werden, so dass hier keine Verzögerungen mehr entstehen können.
Der Radweg zwischen Hofheim und Lorsbach muss endlich zügig realisiert werden.
Ein neues Baumdenkmal soll realisiert werden.
Hofheim:
Das Projekt „Soziale Stadt“ muss weiterhin gefördert werden.
Für die Stadtkultur muss, so viel es finanziell möglich ist, getan werden. Die Stelen-Meile sollte nach Idee des Kunstvereins realisiert werden.
Baugebiete sollten realisiert werden, aber Überplanungen, die den bestehenden Status quo schwächen oder abschaffen, sollen nicht durchgeführt werden (Langgewann).
Das Parkleitsystem und die Parkplatzsituation in den einzelnen Straßen Hofheims sind wichtige Eckpfeiler, die nicht ungeprüft einzementiert werden sollten.
Einstimmig beschlossen bei der Mitgliederversammlung am 26.1.2011!

20. Dezember 2010


Verehrte Mitglieder der „Bürger für Hofheim“
Verehrte Freunde und Gönner der „Bürger für Hofheim“



Besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich Ihnen/Euch allen von Herzen.
Möge immer das Wohl eines Jeden im Wohl der Gesellschaft enthalten sein und die Kommunikation so funktionieren, dass jeder Hofheimer zufrieden in die Zukunft schauen kann.



Dieses Jahr war ein bewegtes Jahr in der Welt und in Hofheim, unserer Heimatgemeinde.
Mein Wunsch ist, dass wir nicht nur den kleinen Finger immer dort haben mögen, wo wir die Welt aus den Angeln heben können, sondern vor allem auch die Schultern haben, diese Welt zu tragen.



In diesem Sinne wünsche ich allen ruhige, friedvolle Weihnachtstage und ein gutes, gesundes Neues Jahr.



Herzliche Grüße

Erwin Zeitz


29. November 2010

Besuch in der Landeshauptstadt - kleine Polemik

Bei einem Besuch in der Landeshauptstadt (Wiesbaden) stellten wir fest, da gibt es auch so etwas wie einen Chinonplatz...
Wir vermissten das an solchen Stellen neuerdings wohl obligatorische Einkaufscenter nicht besonders, gibts doch gleich ums Eck eine Altstadt mit allen möglichen Einkaufsmöglichkeiten...
Das "Dernsche Gelände" war früher ein ziemlich unebener Parkplatz mit Bäumen. Der Parkplatz befindet sich jetzt auf zwei unterirdischen Etagen. Praktische Sache, der Platz ist z.B. nicht mehr eingezäunt.
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20. November 2010

BfH treffen Familie Nord

BÜRGER FÜR HOFHEIM
Mitgliederversammlung am 16.11.2010 in Hofheim, Pfarrgasse 2a, 18.00

        Anwesend  waren: Herr Erwin Zeitz, Frau Petra Gottschalk, Herr Ernst Geweniger, Herr Helmut Henrich, Frau Waltraud Zeitz, Herr Karl-Heinz Wendel, Herr Joachim Wendel,  Werner Lauer, Herr Norbert Döll, Frau Gabriele Pullmann; Gäste: Erika Schmidt und Herr Sorge aus Hofheim sowie 8 Mitglieder der Famile Nord, ebenfalls Hofheim


·        Eröffnung der Versammlung durch Herrn Zeitz um 18.02 h; Begrüßung der Gäste, der Mitglieder, der Freunde und Gönner.
·         Vorstellungsrunde: Alle Anwesenden stellen sich kurz mit Namen und Betätigungsfeld vor.
·        Herr Zeitz stellt den Gästen in groben Zügen die BfH und ihre Zielsetzung vor.
·        Die Mitglieder der Familie Nord stellen sich und ihr Projekt vor. Sie berichten über ihre Ausbildung, Zertifizierung, über den Stadtteiltreff und laufende und geplante Aktivitäten.
·        Im Anhang zeigen wir den Flyer der Familie Nord, dem alle wichtigen Informationen zu entnehmen sind.
·        Des weiteren wurde das Wahlprogramm für die kommende Kommunalwahl diskutiert. Hier warten wir noch weitere Beiträge, Vorschläge und Einwände ab.
·        Das fertige Programm wird spätestens Anfang Dezember 2010 veröffentlicht.



Das Erinnerungsfoto an das Treffen der Bürger für Hofheim mit der Familie Nord am 16.11.2010.
Es gab einen intensiven Informationsaustausch in entspannter Atmosphäre.

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Hier noch die Kopie des Infoblattes der Familie Nord, welches uns zur Verfügung gestellt wurde.


6. November 2010

Nächstes Treffen am 16.11.2010, um 18.00 h, Homburger Straße1 in Hofheim

Sehr geehrte Mitglieder,
liebe Freunde und Gönner,

ganz herzlich einladen möchte ich Euch/Sie zu unserer
Mitgliederversammlung am

  Dienstag, 16. November um 18.00 Uhr
       
      in der Homburger Straße 1
      in Hofheim-Nord
      im neuen Stadtteiltreff


Tagesordnung:

Begrüßung der Mitglieder und Gäste

Genehmigung des Protokoll

„Familie Nord“ stellt sich vor

Vorbereitungen für die Kommunalwahl im März 2011

Verschiedenes


Anträge und Anregungen können bis 15. 11. bei Erwin Zeitz schriftlich oder mündlich eingereicht werden unter (buergerfuerhofheim@t-online.de  oder  Mobil: 0160 9494 57 66)
oder am 16. 11. in die Sitzung mitgebracht werden.

Ich würde mich freuen, Euch/Sie zahlreich begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen

Euer/Ihr  Erwin Zeitz (Vorsitzender der „Bürger für Hofheim“)



4. November 2010

Und wieder:

Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgst, wirst du selbst zu einem Teil des Problems....

Das Treffen am 7.10.2010

Mitgliederversammlung am 07.10.2010

Das Treffen fand im neuen Stadtteiltreff Homburger Str. 1 in Hofheim statt. Anwesend waren Vorstände und zahlreiche Mitglieder.
Im Einzelnen: Erwin Zeitz, Waltraud Zeitz, Ernst Geweniger, Petra Gottschalk, Tobias Gottschalk, Norbert Döll, Nimet Aydin, Helmut Henrich, Karlheinz Wendel, Alfred Bender, Werner Lauer und Frau Weyand-Ong als Gast.

Die Mitgliederversammlung gestaltete sich dieses Mal mehr oder weniger informell, da die angekündigten Referenten von "Jugend trifft Erfahrung" und "Soziale Stadt" leider doch nicht kommen konnten. Sie haben versprochen, bei unserem nächsten Treffen Anfang November zu erscheinen.

Als neues Mitglied der BfH stellte sich Nimet Aydin vor. Sie wird für die Stadtverordnetenversammlung auf dem 5. Listenplatz kandidieren.

Frau Weyand - Ong präsentierte eine Auswahl der im September aufgenommenen Gruppenfotos für das Wahlplakat 2011, aus denen per Abstimmung 2 Favoriten ausgewählt wurden. Betreffend das Plakat wurde ein grober Entwurf fürs Layout besprochen. Frau Weyand - Ong wird die Gestaltung übernehmen und das Ergebnis beim nächsten Treffen vorstellen.

Die Liste der Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung Hofheim und die Listen der Kandidaten für die Ortsbeiräte Hofheim, Lorsbach und Langenhain wurden vorgestellt.
Die Arbeit am Wahlprogramm geht weiter. Das Ergebnis wird baldmöglichst vorgestellt.

Neues von der Kandidatenfront

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1. November 2010

Eine gelungene Treppenrestaurierung - wenn nur der rote Ökoanstrich des Geländers nicht so furchtbar klebrig wäre...



Ein strahlender Sonntag - Blick aus dem Kellereigebäude


24. September 2010

Ein Aufruf an alle Interessierten - die nächste Kommunalwahl rückt näher!

Der Vorstand der Bürger für Hofheim, insbesondere unser 1. Vorsitzender Erwin Zeitz, bittet alle, die etwas bewegen wollen, für die BÜRGER FÜR HOFHEIM auf einem Listenplatz für die nächste Kommunalwahl zu kandidieren.  Bitte melden Sie sich und lassen Sie sich in eine Liste eintragen, z.B. für IHREN Ortsbeirat.
Trauen Sie sich: es wird schließlich niemand gebissen und es wird niemand zu irgendwas gezwungen. Nehmen Sie die Herausforderung an und gehen Sie in die Parlamente - erheben Sie Einspruch - nehmen Sie Einfluss in der Politik...in den Ortsbeiräten, in der Stadtverordnetenversammlung...
machen Sie Gebrauch von Ihrem Recht, sich wählen zu lassen...

Meldungen bitte an Petra Gottschalk, oder Erwin Zeitz, per Mail an buergerfuerhofheim@t-online.de oder unter Telefon 06192 21017 oder 06192 22894. DANKE

ein Zitat zum Thema:

Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgst, wirst du selbst zu einem Teil des Problems....

3. August 2010

Einkauf im Wildsächser Dorfladen

Einkauf im Dorfladen Wildsachsen am 20. 07. 2010

Am Vormittag des 20. 07. 2010 habe ich im Dorfladen Wildsachsen eingekauft. Beispielsweise: Vom Vanillezucker über frische Himbeeren, Müslimischung, Katzenfutter, Shampoo, Bratheringe bis hin zu Tiefkühlkost (Wildlachsfilet) habe ich all das gekauft, was ich in den nächsten Tagen verbrauchen werde oder auch in Vorrat halten möchte.
Drei große Tüten hoch voll mit Ware habe ich dann zum Auto geschleppt.
Bezahlt habe ich 43,73 Euro.
Da ich beim Aussuchen der Waren darauf geachtet habe, dass ich genau die Produkte nehme, die ich sonst in Supermärkten einkaufe, habe ich die Einkaufszettel, die ich immer aufhebe, verglichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Dorfladen über Markenprodukte verfügt, die manche Supermärkte gar nicht anbieten. Die Produkte, die ich vergleichen konnte, weil ich sie in den verschiedenen Supermärkten identisch bekommen hatte, stellte ich per Kassenbons gegenüber und bemerkte, dass der Dorfladen nicht teurer ist als ein REWE und kaum teurer ist als ALDI.
So war der Wildlachs im Dorfladen – vergleichbare Menge – am günstigsten von allen Lebensmittelgeschäften, das Katzenfutter lag preislich auf ALDI-Niveau, die Bratheringe im Glas waren günstiger als bei REWE.
Wenn man jetzt bedenken muss, dass Wildsächser Bürger und Bürgerinnen, bis sie zu einem Supermarkt/Discounter kommen, eine ziemliche Strecke fahren müssen und man dann noch die Benzinpreise bedenkt, dann ist es auf keinen Fall unwirtschaftlich, im eigenen Dorfladen einzukaufen.
Für diesen flächenmäßig kleinen Laden ist die Vielfalt des Angebotes erstaunlich. Sogar Schreibwaren werden angeboten und frisch gebackenen portionierten Kuchen gibt es auch.
Ich möchte nicht nur alle Wildsächser Bürger aufrufen, in diesem Laden einzukaufen, sondern auch jeden Hofheimer Bürger, sich in diesem kleinen Dorfladen einmal umzusehen. Es wird sich lohnen.

Petra Gottschalk, Stadtverordnete, am 20. Juli 2010 um 11:40 Uhr

3. Mai 2010

Erster Kommentar


Ein erster Kommentar von einem BfH - Mitglied erreicht uns am Montagmorgen:

Zu den neuen Ortsschildern enthalte ich mich auch jeden Geschmacks-Kommentars; nur so viel:
  •           die (durchsichtigen) Zusatzschilder (Hier: Sängerfrühschoppen) „passen“ nicht zum Schild
  •           sie sind (eben weil durchsichtig) kaum lesbar (wann ist der Frühschoppen???)
  •           sie sind für Fußgänger (Kinder!!) und Radfahrer sogar richtig gefährlich wegen der „scharfen“    Ecken;   bitte erst mal sofort weg damit, bis eine bessere Lösung gefunden wurde! 

    Dafür bedanken wir uns - und freuen uns über weitere Kommentare!!